SEO Faktor Bilder – Dos & Don’ts

Juni 26, 2023Web-Optimierung

Bilder und Grafiken sind das perfekte Medium, wenn es darum geht, Informationen verständlich zu vermitteln, lange Texte aufzulockern und die Webseite aufzuhübschen. Dabei sollten Sie jedoch aufpassen, denn auch Bilder können das Google Ranking beeinflussen. Deshalb sollten Sie auch bei Bildern auf folgende Punkte für ein gutes SEO achten.

Meta Attribute

Über den HTML-Code werden einige Informationen vermittelt, die dem normalen Nutzer nicht direkt auffallen, da sie überhaupt nicht sichtbar sind. Die sogenannten Metainformationen. Auch wenn diese nicht direkt lesbar sind, sollten Sie diesen jedoch unbedingt Beachtung schenken. Screenreader, die von Nutzern verwendet werden, die Ihre Webseite schlecht, oder vielleicht gar nicht wahrnehmen können, nutzen diese Informationen, um die Bilder „vorzulesen“.

Metadaten bei Bildern

Auch Google erkennt anhand der Metainformationen, worum es sich in dem Bild handelt. Zum Glück müssen Sie sich in der Regel nicht mit der Programmiersprache HTML auskennen, um diese Tags nutzen zu können. CMS Systeme wie WordPress bieten dafür beim Upload der Bilder direkt Eingabemöglichkeiten an. Dabei sollten Sie den Alternativtext, sowie eine kurze Beschreibung angeben. Selbstverständlich muss dieser zum Bild passen.

Bild Titel / Dateiname

Auch ein aussagekräftiger Dateiname oder Titel hilft Suchmaschinen. Dieser wird meistens in der URL in der Verlinkung genutzt. Daran erkennen Crawler, um was für Inhalte es sich potenziell handelt. Bild1234.png ist also kein aussagekräftiger Name für ein Bild.

Falsche Größe

Bilddateien sollten an die Darstellungsweise auf der Webseite angepasst werden. Ist die ursprüngliche Auflösung zu gering, wird das Bild auf der Webseite hochskaliert und sieht verpixelt aus. Doch auch zu groß ist schlecht. Zum einen werden auch zu große Bilder skaliert, nur in die andere Richtung. Je nachdem wie unglücklich die berechnete Position der Pixel ausfällt, kann auch hier eine Unschärfe entstehen. Außerdem sind die Dateigrößen oftmals unnötig groß, was auch Suchmaschinen bemängeln werden.

Lazy Loading

Um Ladezeiten zu verbessern, kann das Lazy Loading für Bilder aktiviert werden. Das sorgt dafür, dass die Bilddateien erst dann geladen werden, wenn diese im sichtbaren Bereich auf dem Bildschirm erscheinen. Somit lädt die Webseite beim Aufruf schneller, kann aber auch zu Verzögerungen beim Scrollen führen. Wichtig ist zudem, dass das Lazy Loading für Bilder im direkt sichtbaren Bereich („above the fold“) deaktiviert ist. Da diese immer sichtbar sein werden, sollte das Laden nicht verzögert werden.

Dateiformat

Google bietet mit dem .webp Dateiformat ein Speicherplatz sparende Alternative zu PNGs oder JPGs an. Grundsätzlich ist das Dateiformat empfehlenswert, jedoch kann das Bild nach der Konvertierung auch größer als die Originaldatei sein. Prüfen Sie daher, ob sich ein WEBP tatsächlich lohnt.

Komprimierung

Mittlerweile ist die Komprimierung unter Web-Entwicklern und Webdesignern ein alter Hut, dennoch wollen wir nicht vergessen zu erwähnen, dass die Ladezeit einer Website durch komprimierte Bilder um bis zu 70 % schneller sein kann!

Fazit

Es gibt bei Bildern auf Websites einiges zu berücksichtigen. Manches ist einfacher und manches schwieriger umzusetzen. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn bei der Umsetzung Fragen entstehen.

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Philipp Zimmermann

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