Projekteinblick: Nachhaltigkeit-App – aktueller Entwicklungsstand

September 18, 2023Einblick

In unserer schnelllebigen Welt wird es immer wichtiger, auf die Umweltauswirkungen unserer Kaufentscheidungen zu achten. Langlebigkeit der Produkte spielt dabei eine zentrale Rolle. Je länger ein Produkt genutzt wird, desto weniger Abfall fällt an und die Umweltbelastung verringert sich. In dieser Arbeit wird untersucht, wie digitale und herkömmliche Hilfsmittel zum Finden eines Produkts die Kaufentscheidung in eine nachhaltigere Richtung lenken können. Dabei ist es das Ziel der Arbeit, ein Konzept für ein digitales Hilfsmittel zu entwickeln, dieses zu untersuchen und mit den herkömmlichen Hilfsmitteln zu vergleichen.

Im folgenden Abschnitt gehen wir auf den momentanen Entwicklungsstand der herkömmlichen sowie digitalen Hilfsmittel ein.

Umweltsiegel

Das “Eco-Label” in Europa und das “Blaue Engel” Siegel sind in Deutschland die bekanntesten Umweltsiegel und werden häufig für den Nachweis eines nachhaltigen Produkts genutzt [1]. Jedes dieser Sigel hat seine eigenen Kriterien, die erfüllt werden müssen, um dieses zu erhalten. Im Beispiel des “Blauen Engel” reichen diese Kriterien von der Herstellungsart bis hin zu Verpackung des Produkts. Die Langlebigkeit der Produkte fällt jedoch häufig nicht ins Gewicht. Eine Schwierigkeit dieser Siegel für den Endverbraucher ist außerdem, dass nicht sofort erkenntlich ist, welche Kriterien dieses Siegel abdeckt und wie gut das ausgezeichnete Produkt im Vergleich zu anderen abschneidet.

Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist bei Lebensmitteln und Medikamenten eine gesetzlich vorgeschriebene Angabe, die auf der Verpackung zu finden sein muss. Dabei gibt der Hersteller an, wie lange das Produkt mindestens haltbar ist und der Verzehr unbedenklich ist. Für technische Geräte gibt es jedoch solch ein Mindesthaltbarkeitsdatum, welches die Dauer der möglichen Nutzung einordnet, nicht. Dabei ist so eine Vorschrift jedoch immer wieder in der Diskussion.

Herstellergarantien

Die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung des Herstellers beträgt zwei Jahre und verpflichtet diesen, bei einem Defekt des Geräts innerhalb dieses Zeitraums, das Produkt zu reparieren oder zu ersetzen. Zudem bieten manche Hersteller sogenannte Garantien an. Diese Haltbarkeits- oder Funktionsversprechen werden freiwillig vom Hersteller oder Verkäufer ausgesprochen. Mithilfe der Gewährleistungen kann eine mögliche Lebensdauer des Produkts eingeordnet werden, jedoch ist diese keine technisch verlässliche Angabe. Produkte können vor oder nach diesem Zeitraum defekt werden.

Vergleichsforen & -portale

Im Technikbereich gibt es einige Anbieter, wie zum Beispiel die Stiftung Warentest, die Produkte auf deren Funktionalität testen und sogenannte Langzeittests durchführen. Dabei gehen diese Anbieter jedoch  häufig mehr auf die Funktionen der Geräte ein, als auf die Langlebigkeit der Produkte. Ein weiteres Problem ist, dass die Ergebnisse solcher Langzeittests nur für eine geringe Auswahl an Produkten vorhanden sind. Zudem ist es schwierig, diese Informationen von verschiedenen Anbietern zu sammeln, auf ihre Korrektheit zu prüfen und miteinander zu vergleichen.

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Philipp Zimmermann

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